Traditionelles Shotokan Karate - Shunkukai

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Logo ShotokanVon der rauschenden Pinie in die Sporttempel von Heute

 

Ein Neunjähriger fragte während einer Trainingseinheit, in der oft über die täglichen Dinge des Lebens diskutiert wird, welcher Sinn hinter dem Karate steckt und ob man denn überhaupt irgendwann mal am Ziel sei und alles gelernt haben kann.

Diese im Unterton ungeduldig formulierte Frage hört man häufig und sie ist im Prinzip das beste „Futter" für jeden Karatelehrer. Die natürliche Neugier kann als Grundlage für die nächsten Monate und Jahre dienen und immer ausgebaut, erforscht und diskutiert werden. Es ist ein herrlicher Prozess, den die jungen Karateka erst nach und nach verinnerlichen, und dabei viele Aha-Erlebnisse haben werden. Der vielfach beschriebene „Weg" muss für die heutige Zeit machbar und vernünftig sein. Das erfordert Geduld, Verständnis, Humor und Energie. Das Schnittmuster muss an die heutige Generation angepasst werden, damit die Ergebnisse an die von damals heranreichen können.

Gichin Funakoshi, 1868 auf Okinawa geboren, hat den Kampfstil geprägt und ist der Begründer des Shōtōkan-Karate-Do. Ursprünglich arbeitete er als Hauptschullehrer und für ihn standen die Schulung von Geist, Charakter und innerer Einstellung im Vordergrund. „Bevor du den Gegner besiegst, musst du dich selbst besiegen." Klingt einfach, ist es aber nicht. Da wäre wieder der oben beschriebene Prozess...

Der Shōtōkan-Stil ist die am weitesten verbreitete Stilrichtung im Karate-Dō. Typisch ist der tiefe Stand, der in erster Linie im Training der Grundschule, der Kata sowie in der Basisform des Kihon-Kumite praktiziert wird. Professor Nakayama Masatoshi, Schüler von Funakoshi Gichin, studierte 1937–1946 unter anderem in China Kampfkünste. Er gründete 1949 in Tokio mit Nishiyama und Takagi die Japan Karate Association (JKA). Nakayama entwickelte das Jiyū-Kumite, welches später die Grundlage für den Wettkampf im Shōtōkan-Karate-Do darstellte.

Der Name der Stilrichtung ist unmittelbar mit Gichin Funakoshi in Verbindung zu bringen. Shōtō war Funakoshis Künstlername als Autor und bedeutet Pinienrauschen – seine erste eigene Trainingshalle wurde aus diesem Grund Shōtōkan (Haus des Shótó) genannt. Diese Bezeichnung wurde später für seinen Karate-Stil übernommen.

Wer sich dazu entschließt, den Weg des Shōtōkan-Karate-Do zu gehen, wird sich auf eine Reise begeben, die wahrscheinlich nie zu Ende geht und einige Überraschungen bereithält...

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Traditionelles Karate - Shotokan - Shunkukai

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Ursprünge

Karate hat seine Wurzeln in den chinesischen Kampfkünsten und einige vermuten, dass die Anfänge dieser Künste im heutigen Indien zu suchen sind. 

Das Karate, das heute auf der Welt bekannt und verbreitet ist, hat seine Urspünge in den Regionen Naha, Shuri und Tomari der Pazifikinsel Okinawa, die heute zu Japan gehört, aber noch stärker als das japanische Festland von der chinesischen Kultur geprägt wurde. 

Sensei Gichin Funakoshi machte die Kampfkunst am Anfang des Zwanzigsten Jahrhunderts auf dem japanischen Festland bekannt. Dies war die Voraussetzung dafür, dass sich Karate nach dem 2. Weltkrieg über die ganze Welt verbreiten konnte. 

Da es Sensei Funakoshi zu verdanken ist, Karate über Okinawa hinaus publik zu machen, wird er als Begründer des modernen Karate gesehen.

 

Verbreitung

Einer der Karateka, die unter Meiser Funakoshi Karate studierten, war Hidetaka Nishiyama. Er war neben Sensei Nakayama maßgeblich an der Gründung der ersten Karate-Organisation und der Ausbildung von Trainern, die später für die Verbreitung des Karate sorgen sollten, beteiligt. 

Sein Anliegen war es bis zu seinem Tod 2008, das Karate sowohl techisch als auch organisatorisch weiter zu entwickeln. So war er der Initiator der ersten Weltmeisterschaft im Karate. 

Allerdings erkannte er, dass nach und nach viele Karateka begannen den Wettkampf nicht mehr als eine von vielen Trainingsmethoden zu sehen, sondern dass Meisterschaften als eigentliches Ziel des Karatelebens verstanden wurden. 

Damit wurde nicht nur dem Geiste des Budo Unrecht getan, sondern Karate entwickelte sich auch technisch von einer Selbstverteidigungskunst zu einem Sport, in dem möglichst spektakuläre Techniken gezeigt werden sollten, auch wenn deren Anwendungscharakter nicht mehr gegeben war. 

Um sich von dieser sehr verbreiteten Fehlentwicklung abzugrenzen, nannte er das Karate im Sinne des Budo Traditionelles Karate. Auch wir führen noch immer Wettkämpfe durch, die uns aber helfen sollen besser zu werden und andere Übungssaspekte aufzeigen, als das Training im Dojo. Die wahre Meisterschaft erreichen die meisten Karateka erst nach ihrer Wettkampfzeit.

 

Traditionelles Karate heute

Der engste Karate-Student von Sensei Nishiyama ist Sensei Avi Rokah, der in die USA immigrierte, um die Lehren von Sensei Nishiyama im täglichen Training erfahren zu dürfen, was er bis zum Tode Nishiyamas insgesamt 27 Jahre lang konnte. 

Außerdem eröffnete Avi Rokah ein eigenes Dojo in Los Angeles und gibt Karate-Seminare auf der ganzen Welt. 

Heute zählt Sensei Avi Rokah zu einer der wichtigsten technischen Instanzen, die die Lehren von Sensei Nishiyama weiterführen und weiterentwickeln, denn auch Karate muss sich stets den Gegebenheiten der Umwelt anpassen und darf dabei seine Urspünge und seine Prinzipien nie vergessen, damit die Tradition weitergeführt wird…


 


 

 

Entwicklung und Stilrichtungen im Karate





Die Stilarten im Überblick:

·                     Kempo

·                     Okinawa Te

·                     Bushido

·                     Budo

·                     Uchi Te

·                     Tomari Te

·                     Shuri Te

·                     Naha Te

·                     Shorei Ryu

·                     Shorin Ryu

·                     Goju Ryu

·                     Shito Ryu

·                     Shotokan

Wado Ryu


Artikel von Sensei Avi Rokah - Japan Karate Association of Beverly Hills

Karate ist eine Kampfkunst, die weder in der Technik (Kata) noch in der Anwendung (Kumite) von Muskelkraft und harter Gewalt abhängt. Es ist die Kunst Muskelkraft aufzugeben und nachdem wir die Form (oder ihre Prinzipien) gemeistert haben, müssen wir die Form aufgeben oder frei sein von der Form (ohne in dem was wir tun, ihre Prinzipien in irgendeiner Weise zu verletzen). 

Mehr noch, wir müssen uns selbst aufgeben um dem Gegner zu folgen. Weiterhin müssen wir das Siegen aufgeben. Mit anderen Worten, unser Geist oder Intellekt sollte sich nicht einmischen. 

Indem wir die Kontrolle aufgeben, erlangen wir die Kontrolle und alles was wir tun, tun wir frei.

Dieses Konzept ist schwer zu akzeptieren, weil jeder hart treffen möchte und hier wird dir gesagt, dass du deine Arme oder Beine aufgeben sollst. Jeder, der mit dem Karate Training beginnt, möchte gewinnen. Aber hier wird von dir verlangt, den Sieg und dich selbst aufzugeben. Von dir wird gefordert, Ergebnisse aufzugeben und nur an den Prozeß selbst zu denken, zu üben um der Übung willen.

Aus den ersten Jahren bei Nishiyama Sensei erinnere ich mich an kein Lob, ab und zu würde mich sein Stock treffen und es gibt eine Korrektur, das höchste Lob war "so...", du konntest nicht wirklich zufrieden mit dir selbst sein.

Wenn man einem Gegner gegenüber steht und "Sen"-timing übt (d.h. wenn der Gegner angreift, reagiere ich, aber ein wenig früher), Nishiyama Sensei würde sagen, daß wenn wir uns bewegen, dann ist kein Gedanke in der Technik und "Sieg oder Niederlage, nur Gott weiß es" oder er beschreibt den Raum zwischen mir und meinem Gegner als Hölle und hinter meinem Gegner als Himmel, er sagt: "Du mußt durch die Hölle gehen, um zum Himmel zu kommen."

Über die Vorbereitung für "Sen" sagt Nishiyama Sensei: "Denke nicht an den Gegner und denke nicht an deine eigene Technik." oder "Die Augen sind sanft (ohne Absicht, natürlich), der Geist ist stark und die Aufmerksamkeit ist bei deinen eigenen Füßen.", all das bedeutet, daß der Geist nicht an einem Platz stoppen sollte, sich nicht konzentrieren sollte, er sollte aufmerksam sein ohne Anstrengung, ganz natürlich.

Das bedeutet nicht, daß wir Selbstmord begehen sollen oder blind mit dem Kopf an die Wand laufen. Andererseits, wir müssen Verluste akzeptieren und Risiken auf uns nehmen, um frei zu sein und ein klares Urteil zu haben, dann kann unser ganzes Wesen an allem, was wir tun, ohne Konflikte teilhaben.

Nishiyama Sensei sagt, daß drei Dinge im Karate am wichtigsten sind: Augen, Füße und Mut. Was auch immer die Augen sehen, sollten die Füße simultan ohne Einmischung seitens der Gedanken oder Zweifel ausdrücken und Mut bedeutet starker Geist ohne Verzögerung.

Wir können nicht nur über den richtigen Gebrauch des Körpers allein reden, weil beides, gute Technik und Funktion der Technik, von dem richtigen Geist und der richtigen Einstellung abhängen.

Bei einer Karatetechnik muß sich der ganze Körper als eine Einheit bewegen, es gibt nie nur eine Bewegung von nur einer Extremität. Wenn sich ein Teil des Körpers anders bewegt als der Rest des Körpers oder wenn ein Körperteil stoppt, dann stoppt der ganze Körper.

Wir sagen, daß sich die Energie von innen nach außen bewegt oder vom Körperzentrum (tanden) zu den äußeren Gliedmaßen.

Die Kraft einer Karatetechnik ist abhängig von:

  • der Weichheit (Elastizität) der Muskeln und der Fähigkeit von weich zu hart (und von hart zu weich) in kürzester Zeit (beim Kontakt) zu wechseln.
  • der Koordination aller Muskeln und Gelenke zur Richtung der Energie in der richtigen Reihenfolge und zum richtigen Zeitpunkt.
  • dem richtigen Timing der Muskelanspannung und -entspannung im Verhältnis zum Timing der Bewegung der Gelenke in der Technik.

Sehr wichtig ist im Karate die Idee von nur einer Chance, mit der sich Sieg oder Niederlage entscheidet. Diese Idee ist der Grund für todome oder die Finishing-Blow-Technik, und darum üben wir soviel Kime waza, oder daß die ganze Energie, die sich in einer Technik ansammelt, im Moment des Kontakts durch das Ziel gehen muss. Kime bedeutet, dass das ganze Wesen mental und physisch das Ziel trifft, der ganze Körper sammelt sich in kürzester Zeit zu einer Richtung, keine Energie sollte reflektiert werden oder ausbrechen.

Kime bedeutet Geist und Körper als Einheit. Je weicher und entspannter wir in der Bewegung sind (entspannt bedeutet genau die richtige Spannung um eine Aktivität zu tragen), desto größer ist das Potential der Anspannung im Kontakt. Je besser die Anspannung im Kontakt ist, desto mehr potentielle Energie haben wir für die nächste Aktion.

Von dem, was bis jetzt gesagt wurde lernen wir, daß eine Karatetechnik immer kontinuierlich ist, das Ende einer Technik bietet die beste Voraussetzung um die nächste Bewegung zu beginnen und in der Ruhe existiert immer noch das Moment der letzten Bewegung.

Die Augen bringen den Körper in die nächste Richtung, die Vorstellung, dass Unterbauch und Augen sich zusammen von einer Richtung zu einer anderen bewegen, der Atem folgt der Vorstellung (Geist), und der Körper folgt dem Atem. Wir meinen daher, wenn wir über Kontinuität sprechen, mentale und technische Kontinuität des Atems in Verbindung mit den Füßen, um eine glatte Verbindung zwischen den Techniken zu bekommen.

Wir können nicht darüber sprechen weich zu sein, wenn wir keine Wurzeln haben, daher brauchen wir bei Karatetechniken einen festen Stand, sodass wir eine Basis außerhalb unseres Körpers (externe Kraft) nutzen können. Die Energie bei einer Karatetechnik beginnt bei den Füßen, geht durch die Beine zum Rumpf und gelangt dann zu der Technik selbst. (Technik, Arm oder Bein wird als eine Verlängerung des Körpers angesehen, bestimmen die Richtung und sind einfach Mittel zum Kontakt.)

Wenn die untere und obere Körperhälfte nicht zusammenarbeiten, ist nicht nur die Technik schwach und oberköperlastig, sondern wird auch irgendwann Rücken- und Hüftprobleme schaffen. Es ist korrekt zu sagen, dass die Füße die Technik steuern, wenn wir die Füße nicht gut nutzen, dann haben wir keine Wurzel, dann nutzen wir auch nicht die externe Kraft (Basis) um die Energie zu steigern und der einzige Weg um Energie zu bekommen, ist durch die unabhängige Anstrengung eines kleinen Gebietes.Das nennen wir kopflastige Technik. Diese Art von Technik ist schwach, begrenzt auf die Muskelkraft einer Person und führt sicher zum Verlust des Zentrums und der Balance.

Alle Gelenke im Körper sollten frei sein, sodass zwischen jedem Knochen und Gelenk ein wenig Platz ist. Dann kann die Bewegung frei sein und die Energie kann glatt übertragen werden und unser Körper wird sehr leicht und empfindsam.

Die Haltung ist von großer Bedeutung, und das bedeutet nicht, dass wir uns in eine steife Position stellen sollen, aber dass wir der Beziehung zwichen Nacken, Kopf und Wirbelsäule Aufmerksamkeit schenken sollten.

Zwar sollen die Füße im Boden verwurzelt sein aber der Kopf sollte frei sein, sodass die Wirbelsäule nicht zusammengepreßt wird. Nur dann können der Atem und die Energie fließen.

Geist und Körper müssen koordiniert werden- jede Bewegung beginnt mit mentaler Ausrichtung, die Linie der Energie jeder Technik muss klar sein. Der Atem folgen die Muskeln, dann die Knochen und dann die Technik (all das passiert gleichzeitig). Wenn wir nicht diese Vorstellung haben, dann kann der Körper nicht als eine Einheit in einer Richtung arbeiten und die Bewegung gerät in Unordnung. Diese Art der Bewegung ist keine Kampfkunst, sondern nur eine Aerobicübung, die die Form einer Karatetechnik benutzt.


 Funakoshi Gichin gilt heute als Begründer des modernen Karate und der Shotokan Stilrichtung. 


Seiner Überzeugung nach gab es jedoch nur ein Karate und die Zersplitterung in Schulen und Stilen hat er nicht unterstützt. 


Auch der sportliche Wettkampf, wichtiges Merkmal des modernen Karate, fand nicht seine Zustimmung.


Funakoshi hat jedoch großen Anteil an der Verbreitung des Karate, vor allem in Japan und von dort aus in die ganze Welt.


Der Stil basiert auf Matsumuras Shorin Ryu. Funakoshis Künstlername war Shoto, was Pinienrauschen bedeutet. 


Das erste von Funakoshi errichtete Dojo wurde daher Shotokan genannt.

Shotokan wurde dann als Bezeichnung der Stilrichtung übernommen. 

Die Schulung von Geist und Charakter, innerer Haltung und die Vervollkommnung der Persönlichkeit standen im Vordergrund der Zielsetzung Funakoshis.

Bevor du den Gegner besiegst, musst du dich selbst besiegen.

Zudem legte er Wert auf den Selbstverteidigungsaspekt des Karate.

Man kann sehr sehr lange trainieren, aber wenn man immer nur Hände und Füße bewegt und wie eine Marionette umherspringt, dann ist Karate nicht anders als Tanzen lernen. Man wird die Hauptsache verfehlen. Es wird so nicht gelingen, die Quintessenz des Karate-do zu begreifen.; Funakoshi Gichin, J. Hyams (1979, 87)


Das Wesen des Shotokan Karate lässt sich mit dem Satz:

Im Karate gibt es keine erste Hand. (sprich der Karateka greift nie zuerst an, er agiert erst immer mit einer Abwehr)

verdeutlichen.

Yoshitaka Giko, 1938 -1945 Hauptlehrer des Shotokan-Dojo und Funakoshis dritter Sohn, lehrte tiefe und lange Stände und führte ab 1943 Gohon-Kumite, Sanbon-Kumite und Ippon Kumite ein. Außerdem prägte er einen mehr dynamischen und kämpferischen Stil.

 

Kase Taiji Sensei, Schüler Yoshitakas, prägte ebenfalls Elemente des Shotokan Karate. 


Professor Nakayama Masatoshi, ein Schüler Funakoshis, studierte 1937-1946 unter anderem in China Kampfkünste. 1949 gründete er an der Takushoku-Dai Universität mit Nishiyama und Takagi die Japan Karate Association, JKA.


Nakayama entwickelte das Jiyu-Kumite. An der sportwissenschaftlichen Fakultät der Takushoku-Universität in Tokyo wurde Karate unter Leitung von Nakayama erstmals wissenschaftlich betrachtet. 


Es enstanden Bücher wie Dynamic Karate und die mehrbändige Buchserie Karate-Perfekt. 1951 wurden in Zusammenarbeit mit mit Oshima Wettkampfregeln entwickelt.

 

Mitglieder der JKAwaren z.B.:

·                     Abe Keiko

·                     Asai Tetsuhiko

·                     Enoeda Keinosuke

·                     Kanazawa Hirokazu

·                     Kase Taiji

·                     Kawasoe Masao

·                     Shirai Hiroshi

·                     Tanaka Masahiko

·                     Tsuyama Katsunori

·                     Yahara Mikio

 

Die Schüler Funakoshis trennten sich nach seinem Tod in zwei Gruppen:

·                     Japan Karate Kyokai

·                     Shotokai

 

Egami Shigeru empfand Nakayamas Weg als zu sportlich und gründete 1958 das Shotokai Karate, welches er weiter entwickelte und welches sich z. B. durch Verzicht auf Wettkämpfe vom JKA Karate unterscheidet.


Kanazawa Hirokazu gründete 1974 mit den Meistern Asano ShiroMiura MasuruNagai AkioKawasoe Masao undKoga Rikuta die Shotokan Karate International SKI.


Professor Kase Taiji gründete 1989 mit Meister Shirai Hiroshi die WKSA, die 1999 in die Shotokan-Ryu-Kase Ha Instructor Academy überging.